Tag: Musik

04
Aug

Eine Bühne, 14 Bands und viel Gschroa unterm Kofel

Das großartige Heimatsound-Festival fand heuer zum zweiten Mal statt und füllte das Passionstheater in Oberammergau mit 6 000 Besuchern. Wir waren dort und blicken auf zwei musikalisch und meteorologisch bunte Tage zurück. Und auf einen Regenbogen.

Oberammergau, ein Dorf mit 5 000 Seelen, das für seine Passionsspiele und für seine Holzschnitzkunst bekannt ist, könnte in den nächsten Jahren einen spürbaren Imagewechsel erfahren. Denn seit letztem Jahr findet hier – weder still noch heimlich – ein Festival für neue Volksmusik statt. Für authentische und populäre Musik aus der Region, wie es heißt.

Dexico sorgten am Freitag für einen furiosen Auftakt gefolgt vom Keller Steff mit Band. Danach hörten wir von den Lokalisten Kofelgschroa, wo die Wäsche trocknet, bevor die unglaublich groovigen Dreiviertelblut Continue Reading..

28
Jul

Grün rockt!

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Wenn Fiva, Bilderbuch und Giantree am 16. August den Ort Wattens in Tirol mit Leben füllen, wird das Wiesenrock eines der ersten „Green Events Tirol“ sein.

Den Veranstaltern ist Umweltschutz, Regionalität und soziale Verantwortung genau so wichtig wie guter Sound. „Wiesenrock ist ein nachhaltiges, familiäres, vielfältiges, liebevolles und tanzbares Musik-, Kunst- und Kulturfestival“ verrät uns Alex Erler vom Wiesenrock-Team: „Mit einem eigens ausgearbeiteten Nachhaltigkeitskonzept und einem umfassenden Maßnahmenplan beschreiten wir heuer neue Wege“. Sauber, sagen wir.

25 junge Menschen, die alle ehrenamtlich arbeiten, setzen damit ein deutliches Signal für einen sorgsamen Umgang mit Mensch und Umwelt. Nachhaltigkeit wird aus der umweltbewussten Ecke auf die Bühne geholt, wo sie kreativ und charmant inszeniert wird. Das fängt beim Plakat an, das im Büro Überland bereits Kuhlt-Status genießt und natürlich auf chlorfreiem FSC-Papier gedruckt wurde. 

Klingt gut? Hier gibt’s noch Tickets und weitere Infos, z. B. über die Re- und Upcycling Workshops beim Event: www.wiesenrock.at

04
Mrz

Beankad im Ladenbergen

Im Ladenbergen findet jeden Samstag ein Konzert statt. Immer um drei. 

Neulich spielten Beankad auf. Das sind drei Bergener aus dem Chiemgau und eine Schweizerin. Und die Bezeichnung beankad trifft eigentlich weder auf die Musik noch auf die Musiker zu. Die Vier sind ausgesprochen einnehmend und sympathisch. Halb so wild also. Beankad ist nämlich altbayrisch und bedeutet eigenbrötlerisch, derb, schwer zu bearbeiten.

Ihre Lieder erzählen nicht von der Liebe, sondern von Hias‘ Problemen im Internet, vom Wilderer Sepp und von Spatzen auf den Dächern, immer mit einem Hauch bon vivant français und echtem bayrischen Lebensgefühl. Der bodenständige Refrain „Schönheit vergeht, Hektar besteht“ schlich sich so mir nichts, dir nichts in unsere Ohren. Genau so wie Johnny Cash früher. Und am Samstag, im Ladenbergen. Eintritt ist übrigens frei, das Bier ist süffig und g’spuit wead ollawei a Stund.

www.facebook.com/Ladenbergen

www.beankad.de