THE BLOG

21
Mai
17
Mai

Eene Meene Thriller Buchcover

Der Thriller „Eene Meene“ ist nun erhältlich. Das Cover Design hat uns besonders Spaß gemacht. Zwei Buchcover in zwei Farben sind für dieses Buch im Umlauf. Die bemerkenswerten Veredelungen (Spotlack, Prägung, Strukturlack…) machen das Buch zu einem besonderen taktilen Erlebnis. Der Inhalt: sauspannend. Ein echter Pageturner.

http://www.eene-meene.de/

 

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23
Apr
23
Apr

Jenseits der Ansichtskarte. Die Alpen in der Fotografie

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Als hässlich und bedrohlich wurden die Alpen über viele Jahrhunderte empfunden. Für den deutschen Kunsthistoriker Johann Joachim Winkelmann (1717 – 1768) waren sie ein ästhetischer Totalausfall – er hat die Fenster seiner Kutsche verhängen lassen, als er die Alpen in Richtung Italien querte. Mit der Entwicklung der Industriegesellschaft änderte sich die Wahrnehmung. Die imposante Landschaft galt plötzlich als erhaben! Das Bild einer romantischen, überwältigenden oder heroischen Bergwelt wurde wesentlich durch die Fotografie geformt und wirkt bis in die Arbeiten zeitgenössischer Fotokünstler nach. Das ist aber nur ein Thema der Sonderausstellung Jenseits der Ansichtskarte. Die Alpen in der Fotografie.
Nach einem Exkurs über die Pioniere der Alpenfotografie im 19. Jahrhundert, die mit einer 55 Kilogramm schweren Ausrüstung inklusive Dunkelkammer auf Gipfel kletterten, konzentriert sich die Schau auf die Arbeiten von 43 Vertretern der aktuellen Landschaftsfotografie. Ihre teils großformatigen, atemberaubenden Panoramaaufnahmen zeigen die gewaltige Natur, die Monumentalität steil aufragenden Bergketten, den Berg als mystisch-geheimnisvolles Erlebnis. Die Fotografen beschäftigen sich mit den Eingriffen des Menschen in die Bergwelt, meist mit Fokus auf die Zerstörung der Kulturlandschaft oder den Tourismus. Sie spielen mit den Alpen-Klischees, irritieren oder dekonstruieren Bilder, um den Bergen ihre Mächtigkeit zu nehmen. Oder sie machen die Manipulation eines Bildes selbst zum zentralen Thema – Schein und Sein, Trug und Wirklichkeit.

Eine Ausstellung der Galerie Stihl Waiblingen in Kooperation mit dem vorarlberg museum, Bregenz. Zur Ausstellung ist ein Katalog im Hirmer Verlag erschienen.

Jenseits der Ansichtskarte. Die Alpen in der Fotografie.

04
Mrz

Beankad im Ladenbergen

Im Ladenbergen findet jeden Samstag ein Konzert statt. Immer um drei. 

Neulich spielten Beankad auf. Das sind drei Bergener aus dem Chiemgau und eine Schweizerin. Und die Bezeichnung beankad trifft eigentlich weder auf die Musik noch auf die Musiker zu. Die Vier sind ausgesprochen einnehmend und sympathisch. Halb so wild also. Beankad ist nämlich altbayrisch und bedeutet eigenbrötlerisch, derb, schwer zu bearbeiten.

Ihre Lieder erzählen nicht von der Liebe, sondern von Hias‘ Problemen im Internet, vom Wilderer Sepp und von Spatzen auf den Dächern, immer mit einem Hauch bon vivant français und echtem bayrischen Lebensgefühl. Der bodenständige Refrain „Schönheit vergeht, Hektar besteht“ schlich sich so mir nichts, dir nichts in unsere Ohren. Genau so wie Johnny Cash früher. Und am Samstag, im Ladenbergen. Eintritt ist übrigens frei, das Bier ist süffig und g’spuit wead ollawei a Stund.

www.facebook.com/Ladenbergen

www.beankad.de

 

15
Nov

Sight_Seeing Tirol

Buchempfehlung

Abseits von Alpenromantik und deshalb wunderschön. Wir im Überland sind blitzverliebt in dieses erstaunlichen Fotoband.

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Essay

Jeder touristische Sehnsuchtsort
verdoppelt sich in sein
vorgefertigtes Wunschbild.

Es wird entweder mitgebracht – als manifeste ikonische Erwartung, die nur mehr tautologisch erfüllt sein will – , oder es geht unmittelbar in ihn ein, als Aussichtspunkt, als Postkarte, als „typische“ Architektur, als inszenierter Versuch, das Land der vorab gehabten Vorstellung einer Fremdsicht, auf die man sich ökonomisch bezieht, entsprechen zu lassen. Dieses Zirkels halber erstarren die Territorien des touristischen Geschäfts in ahistorischen Fiktionalisierungen. Sie begleiten als Schein von Besonderheit die Verwandlung von Landstrichen und Städten in austauschbare Plätze der Globalisierung, deren Infrastrukturen die immer gleichen des Geschäfts sind.

http://www.sightseeing-tirol.com

15
Nov
14
Nov

Alpen markieren Sehnsucht

Die Alpenländer rücken näher zusammen. Zukünftig soll der alpine Ganzjahrestourismus gemeinsam und nachhaltig gestärkt werden.

Bis 2025 erwarten die Tourismusmanager des Alpenraums deutlich wachsende Gästezahlen. Das größere Potenzial hat der Sommer. Mit bis zu 20 Prozent Zuwachs sei zu rechnen, während für die kalte Jahreszeit nur ein halb so großes Plus erwartet wird. Ausschlaggebend für den Optimismus der Touristiker ist die Qualität des Angebots.

Im September fand die alpenübergreifende Tourismusfachveranstaltung theALPS in Rhône-Alpes, statt. „Mythos Alpen – Strategien für die Zukunft“ lautete der Titel der Veranstaltung.

Experten und Vertreter der führenden alpinen Tourismusregionen trafen sich, bereits das dritte Mal, um ein klares Signal für einen zukunftsweisenden, wertschöpfungsintensiven und ganzjährigen Alpentourismus zu setzen. Durch bessere Vernetzung, gemeinsame Analysen und Zukunftsstrategien.

Ziel der Veranstaltung und der Plattform ist es, die alpine Innovationskraft zu bündeln und neue Impulse zu vermitteln. Herausragende Leistungen im Alpentourismus – zu einem jährlich wechselnden Leitthema – werden mit dem theALPS Award ausgezeichnet.

In seinem Vortrag „Quo vadis Mythos Alpen?“ führte Christoph Engl, ehemaliger Leiter von Südtirol Marketing, eingangs aus, wie der Mythos in den Alpen über viele Jahrhunderte durch Bilder, Geschichten und Musik aufgebaut wurde. Jetzt müsse man aber „anpacken“, weil sich der Alpentourismus nicht auf der wundervollen Landschaft und der bereits bestehenden touristischen Infrastruktur ausruhen könne. „Wir brauchen Geschichten!“, stellte der Markenexperte fest. Es gehe nicht darum „was der Gast will, sondern wovon er träumt.“ Die Sehnsucht im Gast müsse geweckt, ein alpines Lebensgefühl vermittelt werden.

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19
Sep

Hawedehre aus dem Überland!

Büro Überland ist zurück! Mit neuem Design und einer spitzeren Ausrichtung. Die neue Website freut sich, von euch gelesen zu werden und wir freuen uns, mit euch zusammen einen Schritt weiter zu gehen. Wenn ihr wissen wollt, was wir eigentlich machen, werdet ihr auf der Seite „Agentur“ und „Service“ mehr über unsere Arbeit erfahren. Was uns tagtäglich erfüllt, lest ihr im Blog.

Eine neue Struktur braucht auch eine neues Design. Überland ist jetzt seriöser – und regionaler im Auftreten. Im Detail finden sich zahlreiche Feinheiten und manchmal ein subtiler Humor. Reduziert und auf den Punkt gebracht. Die von uns gewählte Schrift Hoefler Text mit Ihren zahlreichen Schnitten und Ornamenten unterstützt uns im Logotype und als Hausschrift. Ergänzt von der modernen PTSans, die bestens über alle Medien hinweg lesbar ist. Im Signet haben wir uns eine Portion Verspieltheit erlaubt. Hier treffen starke Grundformen aufeinander, aber auch unsere Deutsch-Österreichischen Wurzeln. Somit ist unser Wirkungsbereich, der Alpenraum, klar in unserem Design verankert.